L'Archäologie
auf dem Meeresgrund -
Dank der strategischen Lage sind die toskanischen
Inseln immer schon ein
begehrter Stuetzpunkt fuer viele Seefahrer gewesen. In den
Gewaessern vor
der toskanischen und korsischen Kueste befinden sich noch
zahlreiche
Schiffswracks, Zeugnisse von abenteuerlichen und antiken
Schiffbruechen,
aber auch von schweren Schlachten, die unsere Regionen waehrend
der zwei
Weltkriege erleiden musste. |
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Mittelalter bis zu den Medici |
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den Medici bis zu Napoleon |
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Napoleon bis zur heutigen Zeit |
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INSEL 'ELBA
Schiffswrack von Procchio
In den Gewaessern des wunderschoenen Golfs
von Procchio, vor dem Strand
Campo nell'Aia in ca. 2 Meter Tiefe, liegt ein halbueberschwemmtes
Schiffswrack, das auf das 1.-2. Jahrhundert n.Chr. zurueckgeht.
Nur der Bug
des Wracks sieht aus dem Sand hervor, waehrend der Kiel fast
30 Meter tief
vergraben ist. Es scheint, dass die Bewohner von Procchio
seine leicht
zugaengliche Lage genutzt haben, um sich Schwefelbloecke
zu beschaffen, die
in den Weinbergen benutzt wurden. Das Schiff, das ca. 20
Meter lang sein
sollte, hatte Bleiplatten, Amphoren, Ziegel, kostbare Kelche
aus Glas,
Schwefelbloecke, Granitkugeln und eine wertvolle Bacchus
und Pan
darstellende Elfenbeinstatuette geladen. Auf dem Schiff ist
auch eine kleine
Oellampe mit der Inschrift "Ialex" gefunden worden
- dieselbe Inschrift wie
auf einem Ziegel, der in der roemischen Villa bei Cavo gefunden
wurden.
Deswegen kann man annehmen, dass das Schiff Baumaterial fuer
den Bau der
Villa bei Cavo transportierte.
Schiffswrack von Pomonte
Das in den 70er Jahren gesunkene Schiff befindet
sich in 15 Meter
Tiefe nahe des, nach einer Seeanemone benannten Felsens Ogliera,
die an
seinen Waenden waechst. Es handelt sich um ein Schiff von
40 m Laenge voller
Holz, das in der Naehe von Pomonte wegen eines heftigen Sturmes
gesunken
ist.
Der Schatz von Porto azzurro
Die Geschichte der Insel Elba ist unvermeidlich von der Entdeckung
wahrer
Schaetzen und der unaufhoerlichen Suche nach denjenigen der
Legende
gekennzeichnet. Ein Beispiel dafuer ist der Schatz von Porto
Azzurro, der
der Legende nach zusammen mit dem spanischen Schiff "Polluce" gesunken
ist,
das den Grossteil der Gueter des Koenigs von Neapel Ferdinando
IV.
transportierte. Die verblueffenden Erzaehlungen der Ueberlebenden,
die von
Schatztruhen voller Gold und wertvollen Kunstwerken erzaehlten,
haben die
Schatzjaeger und Liebhaber der Archaeologie auf dem Meeresgrund
angespornt,
aber bis heute ist auf dem Meeresgrund von Porto Azzurro
nichts gefunden
worden. Also geht die Legende weiterS.
INSEL GIGLIO
Giglio Campese
Eine Gruppe von wohl nicht so guten und schlecht ausgeruesteten
Tauchern
bestimmte 1961 ein etruskisches, vor 2600 Jahren gesunkenes
Schiffswrack in
den Klippen nahe der Untiefe "I Pinocchi" und pluenderte
phoenizische und
punische Amphoren, etruskische Gefaesse, korinthische Pokale
und einen
kostbaren korinthischen Bronzehelm. Die Prahlerei dieser
angeblichen Freunde
des Meeres hat aber zum Glueck nicht ausgereicht, den enormen
Schatz
auszubeuten. Das Schiffswrack, das die Forscher der etruskischen
oder der
griechischen Zeit zugeschrieben haben, brachte viele Schaetze
ans
Tageslicht: einen Teil des Kiels und Ueberreste der Schiffswaende,
Holzfloeten, Tassen, Oellampen, Gefaesse, Waffen, Plektren,
ein Brettchen
zum Schreiben und weitere Funde aus der Tuerkei, Griechenland,
den
etruskischen Haefen und Nordafrika. Der korinthische, von
den Tauchern
gestohlene Helm ist heute noch im Besitz des deutschen Touristen,
der ihn
1961 aus dem Schiffswrack stahl und ihn behalten will: es
handelt sich um
ein echtes korinthisches Meisterwerk, das auf seiner Spitze
zwei eingekerbte
Wildschweine und auf den Wangen eine Palme hat, die sich
in elf
Blumenblaettern oeffnet.
GIANNUTRI
Nasim Schiffswrack
Am 12. Februar 1976 um 04.00 Uhr morgens stiess das Frachtschiff
Nasim gegen
den Felsen von Punta Pennello und sank. Das Wrack des grossen,
auf dem Weg
nach Livorno unter panamensischer Flagge fahrenden Schiffes "Alessandria"
liegt in 60 Meter Tiefe: es ist nur von erfahrenen Tauchern
deutlich zu
sehen und von den Autos, die es transportierte umgeben.
Anna Bianca Schiffswrack
Das in den 70er Jahren aus nie geklärter Ursache gesunkenen
Schiff liegt in 40 Meter Tiefe auf dem sandigen Meeresgrund
von Cala Ischiaiola. Der Schiffsrumpf ist in zwei Stuecke
zerbrochen, und wenige Meter davon entfernt liegen auch die
Navigationsinstrumente, waehrend die Besichtigung des Maschinenraums
wegen eines Gewirrs aus Seilen und Schrott sehr schwierig
ist. Die boesesten Zungen unter den Bewohnern der Insel behaupten,
dass die Besatzung den Unfall geplant hatte, um von der Versicherungsgesellschaft
Geld zu erhalten.
INSEL CAPRAIA
Flugzeugswrack
Waehrend des 2. Weltkrieges stuerzte ein deutsches Jagdflugzeug
in die
Gewaesser von Capraia. Das Wrack befindet sich noch heute
ca. 600 Meter von
der Einfahrt des Hafens entfernt in 4-5 Meter Tiefe.
Motorbootswrack
Vor ca. 20 Jahren ist ein Motorboot ploetzlich
in Flammen aufgegangen und
wurde aus dem Hafen 100 Meter vor der Spitze von Porto Vecchio
hinausgetrieben, wo esin ca. 40 Meter Tiefe noch heute liegt
und Seeaale
und Brassen Unterschlupf gewaehrt. |
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| Photo
zur Verfügung gestellt von APT Arcipelago Toscano
und Mediaweb Srl |
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