" Von
Napoleon bis zur heutigen Zeit"
Die schlechthin napoleonischste Stadt der Insel
Elba ist Portoferraio, wo
man sich einen richtigen, dem grossartigen Kaiser gewidmeten,
Weg
zusammenstellen kann. Man faehrt von Palazzina dei Mulini
los, das die
Hauptresidenz Napoleons waehrend seines Aufenthaltes auf
der Insel war. |
Von
der Frühzeit bis zu den Römern |
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Mittelalter bis zu den Medici |
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den Medici bis zu Napoleon |
Die
Museen
Archäologie
auf dem Meeresgrund |
Die
Palazzina dei Mulini wurde nach den Muehlen benannt, die
die alte
Festung versorgten. Hier liess der Kaiser einen grossen Salon
fuer die
Feste, ein kleines Theater und zahlreichen Gaerten errichten,
in denen die
wunderbare Allee Viale degli Aranci (Orangenallee) hervorsticht.
Die
Palazzina dei Mulini birgt noch heute die erste napoleonische
Flagge, die
auf der Insel gehisst wurde, mit einem roten Band auf weissem
Feld und mit
drei goldenen Bienen, Symbol fuer die Betriebsamkeit der
Marine Elbas. Der
napoleonische Weg geht weiter mit der Besichtigung des Teatro
dei Vigilanti
an der Via del Carmine: das 1616 vom Gouvernateur Orazio
di Borbone erbaute
und von der Medici erweiterte Gebaeude wurde dank des Kaisers
zu einem
Theater, das er dann seiner Schwester Pauline schenkte. Die
Chiesa della
Misericordia an der napoleonischen Treppe ist ein Gebaeude
aus dem 17.Jh.
und bewahrt die Totenmaske des Kaisers: seit dem Jahr 1852
wird hier jedes
Jahr am 5. Mai eine Gedenkmesse fuer Napoleon abgehalten.
Die Villa San
Martino, Napoleons Sommerresidenz, liegt unweit von Portoferraio
auf dem Weg
nach Procchio. Hier befinden sich das sogenannte "Bagno
di Paolina" (Paulines Badezimmer) mit der Inschrift ueber der Marmorbadewanne "Qui
odit
veritatem odit lucem" (wer die Wahrheit hasst, hasst
das Licht), die
kaiserliche Bibliothek, zwei Empfangssaele, die das beruehmte
Gemaelde"
Liebesknoten" und eine Reihe von dem Aegyptenfeldzug
gewidmeten
Wandgemaelden enthaelt. Nach dem Tod Napoleons war die Villa
verlassen bis
der Florentiner Anatolio Demidoff entschied, das Gebaeude
zu kaufen, um dort
ein Museum einzurichten, das die persoenlichen Gegenstaende
des Kaisers
zeigen sollte. Es handelt sich um die sogenannte Galleria
Demidoff. Die
Galerie wurde 1859 eroeffnet und birgt Buecher, Juwelen,
Drucke, Gemaelde
und Kunstgegenstaende Napoleons und seiner Familie. Die reichhaltige
Sammlung wurde leider unter den Erben Demidoffs aufgeteilt,
und die Raeume
der Galerie haben fuer kurze Zeit eine naturwissenschaftliche
Sammlung
ausgestellt, die heute auch nicht mehr existiert. Jetzt gehoert
die Gallerie
dem italienischen Staat und beinhaltet die Antonio Canova
zugeschriebene
Galatea-Statue, fuer die Napoleons Schwester Pauline Modell
gestanden haben
soll. |
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