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Isola d'Elba e Aecipelago Toscano
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Archipel Toskana >> Natur und Umgebung
 
Flora Die Fauna der Landes
  Die Faune des Meeresgrundes
Die Flora Die heutige Flora der Toskanischen Inseln, von einer dichten und undurchdringlichen mediterranen Macchia gekennzeichnet, unterscheidet sich von der Urflora, die aus hochstaemmigen Baeumen wie Steineichen bestand; diese begann der Mensch vor Jahrhunderten zu faellen, um die Hochoefen der Giessereien anzuheizen. Der Mensch verursachte also das Verschwinden der hochstaemmigen Waelder, die sich dann in mediterrane Macchia verwandelten, aber es hinterliess auf der Inseln des Toskanischen Archipels auch andere unverwechselbare Spuren seiner Existenz: wunderbare Villen und roemischen Thermen, Bastionen, Festungen und auf den Anhoehen erbaute Wehrtuerme als Schutz der Haefen gegen die Seeraeuberangriffe, Kirchen und Pieven, die auf den Beginn der christlichen Kultur zurueckgehen. In den Meerestiefen befinden sich faszinierende Relikte als Zeugnis schwerer Schlachten, deren Schauplatz seit jeher diese Gewaesser waren. Die mediterrane Macchia, die wie ein Mantel ueber den Inseln des Archipels liegt, diese mit wunderbaren Nuancen bedeckt und die Duefte von Blumen und Fruechten in der Luft verbreitet, ist heute mit Ueberresten ehemaliger Kulturen uebersaet. Die hohe Macchia besteht aus Steineichen und Erdbeerbaeumen, Erika und Korkeichen, und wenn man tiefer in sie eindringt, findet man das helle Gelb des Ginsters, dessen Straeucher auf den der Sonne ausgesetzten Haengen wurzeln. Man findet auch den Mastixstrauch, Myrte, die Zistrose, die waehrend der Bluetezeit wunderbare Farben schenken. Auf den Haengen des Berges Capanne auf der Insel Elba erstrecken sich dichte Kastanienwaelder, und hier lebt der Dachs, eine praehistorische Tierart, die seit der Eiszeit ueberlebt hat, waehrend auf den Klippen der phoenizische Wacholder und Strohblumen gedeihen, bergaufwaerts von Lavendel- und Rosmarinstraeuchern umrahmt. Die geographische Isolierung hat auch die Anwesenheit von zahlreichen endemischen Pflanzenarten beguenstigt, wie das korsische Veilchen, die Meereslilie, die Kornblume des Berges Capanne und die Linaria Capraria mit ihren zarten rosa Bluemchen. Auf der Insel Giannutri gedeiht die mediterrane Macchia kraeftiger, weil die privaten Eigentuemer der Insel - sie ist fast voellig in Privatbesitz - sie vor den haeufigen Braenden geschutzt haben. Auf der Insel Gorgona, hingegen, wachsen noch hochstaemmige Baeume wie Pinien, Steineichen, jahrhundertealte Olivenbaeume, die ueber sich ueber den Straeuchern der hier besonders ueppigen, mediterranen Macchia erheben. Der See von Monte Castello ist eine kleine  Oase in der eigentlichen Oase von Capraia und dank des besonderen Oekosystems, das vom Suesswaesser beguenstigt wird, gedeihen hier knorrige Binsen, die denen auf Korsika und Sardinien gleichen. Die Insel Pianosa (Ebene), wie der Name selbst zeigt, ist die einzige toskanische Insel ohne Gebirge und ist von einer niedrigen und verwachsenen Macchia gekennzeichnet: auf der Insel Montecristo hingegen ist die Macchia wild und karg und hier erheben sich entlang der zentralen Bergkette noch jahrhundertealte Steineichen. Hier ist die Urvegetation vor allem von den Eigentuemern luxurioeser Villen zerstoert worden, die Zitruspflanzen und viele Arten von exotischen Pflanzen eingefuehrt haben, um ihre Parks und Gartenanlagen zu schmuecken.
 
Photo zur Verfügung gestellt von APT Arcipelago Toscano und Mediaweb Srl.
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