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Als
die Goettin Venus Tirrenica den schäumenden Wellen
entstieg, zerbrach
das Diadem auf ihrer Stirn, und die Perlen, die sich im Meer
verstreuten,
bildeten die sieben Inseln des toskanischen Archipels. Dies
ist die Legende ueber die Entstehung des größten
Meeresnationalparks Europas mit seinen
60.000 Hektar Meeresoberflaeche, die die Inseln Capraia,
Giannutri, Gorgona,
Montecristo und Pianosa umgeben und den unter Naturschutz
stehenden 18.000
Hektar Land, das auch die zwei größeren Inseln
Elba und Giglio einschliesst.
Sieben Inseln, die von verschiedenen geschichtlichen und
kulturellen
Einflüssen getrennt sind. Die unterschiedlichsten Völker
haben diese Inseln
bewohnt, die sich an antiken Handelswegen und Militärrouten
befanden und oft
Opfer von Invasionen und Plünderungen jener Völker
wurden, die ihre Spuren
hier hinterlassen haben. Touristen können heute die
Inseln Elba, Giglio,
Giannutri und auch Teile der Insel Capraia besuchen. Auf
Gorgona befindet
sich noch heute ein Gefaengnis, die Insel Montecristo ist
ein
Naturschutzgebiet, wo man nur zu Studienzwecken und Forschung
Zugang hat;
die Haftanstalten von Pianosa und Capraia sind erst kürzlich
geschlossen
worden. Diese Gegenden können nur mit einem Fuehrer
besucht werden oder mit
einer speziellen Genehmigung.
Die idealen Jahreszeiten fuer einen Besuch des Archipels
sind der Frühling
und der Herbst, wenn die Hitze nicht allzu drückend
ist. Die Landschaft
erblüht in allen ihren Farben, die Strände sind
menschenleer, und das milde
Klima erlaubt es, auch unbekannte Aspekte der toskanischen
Inseln zu
entdecken, die nicht immer von der Tourismusbranche angepriesen
werden.
Dieses Strandparadies bietet auch Spaziergänge entlang
einsamer Pfade, die
sich durch die typische Macchia Mediterranea ziehen. Aber
natürlich
ist das
Meer die Hauptattraktion: ein Meer, das von Küste zu Küste
verschiedene
Felsen und Meeresgründe umspuelt, das kristallklar und
voller Leben ist, ein
Paradies für Taucher und all jene, die gerne in kristallklarem
Wasser
schwimmen. Wer einen Alternativurlaub verbringen will, findet
hier sein
eigenes Paradies. Auf allen Inseln findet man die typische
Macchia mediterranea, eine Pflanzenwelt, die Hasen und dem europäischen
Wildschwein
Zuflucht gewaehrt; aber der Hauptanziehungspunkt des Archipels
ist die
Vielfalt der Vögel, die Experten aus zahlreichen Laendern
anzieht. Das
touristische Panorama wird durch den Besuch der Hinterlassenschaften
jener
Völker abgerundet, die diese Inselwelt seit Jahrtausenden
bewohnten.
Verstreut liegen die Ueberreste von Villen und römischen
Bädern; auf den
Felsen und in den Buchten stehen Aussichtstürme, Festungen,
Schlösser und
Burgen - Zeugnisse der Verteidigung gegen Piraten und Araber.
Unzählige
Kirchen und Klöster erzählen die Geschichte der
ersten katholischen Siedler.
Auch fehlen hier nicht die Gebäude, die von der Herrschaft
der Medici oder
des hier im Exil lebenden Napoleons zeugen. Das Archipel
der Toskana erfüllt
den fuer jeden Badeurlaub typischen Wunsch nach Ruhe oder
Unterhaltung, aber
auch den Wunsch aller Kultur-, Kunst- und Naurfreunde nach
einem
alternativen Urlaub. |
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| Photo
zur Verfügung gestellt von APT Arcipelago Toscano
und Mediaweb Srl. |
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