Mit
der Herrschaft Cosimos I der Medici kehrte der Frieden
auf die Inseln
zurueck, da dieser fest entschlossen war, die Piraten zu
besiegen. Deshalb
lies er auf den Ruinen von Ferraia die Festung Cosmopoli
errichten. Für die
Hauptinsel begann eine Zeit des Aufschwungs und des Reichtums,
nicht aber so
für die kleineren und weiter entfernten Inseln, die
noch weiterhin ein
begehrtes Ziel der Piraten waren: nach dem Angriff im Jahre
1553 erholte
sich Pianosa nicht mehr und blieb fast unbevölkert.
Im 17. Jahrhundert
führten die Auseinandersetzungen zwischen Frankreich
und Spanien zur
Errichtung der Festungen Focardo und San Giacomo auf Elba
bis die Insel
zwischen den Toskanern und den Spaniern geteilt wurde. Im
18. Jh. war das
Archipel Zentrum diplomatischer Auseinersetzungen der europäischen
Herrscher: Franzosen, Italiener, Spanier und auch Engländer
wechselten sich
ab, bis im Jahre 1803 Elba und einige kleinere Inseln in
den Besitz des
napoleonischen Frankreichs kamen. Und der große Kaiser
hinterlies auf diesen
Inseln Spuren seiner Macht, wie die vielen architektonischen
Zeugnisse. Elba
ist die Bühne Napoleons, die sein trauriges Ende erzählt:
nach der
Niederlage in Leipzig musste er abdanken und der Rueckkehr
der Borbonen
zustimmen. Mit einer diplomatischen Taktik lies sich Napoleon
1814 zum König
der Insel Elba krönen und verlebte hier seine letzten
Tage. Napoleon liess
die Insel voellig in neuem Glanz erstrahlen und baute Strassen,
Brücken,
Deiche, Spitäler und Häfen, ausserdem führte
er seine bürokratischen
Erneurungen ein und gab den Handel einen neuen Aufschwung.
Wundervolle
Villen und Paläste wurden errichtet und von den Inselbewohnern
bewundert,
waehrend er seine Rückkehr organisierte, die aber mit
der Niederlage von
Waterloo endete. |
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