Einleitung
Selten findet man Orte wie das toskanische Archipel,
wo man das
kristallklare Meer, eine atemberaubende Natur und einen ansehnlichen
geschichtlich-künstlerischen Schatz genießen kann.
Ihre Position, an den
Wegen der wirtschaftlichen und militärischen Routen seit
den Ursprüngen der
Geschichte, hat die toskanischen Inseln seit Jahrhunderten
unzähligen
Invasionen und Dominierungen ausgesetzt. Fast alle Mittelmeervoelker
haben
hier architektonische Spuren, Kunstwerke und Traditionen hinterlassen. |
Von
der Frühzeit bis zu den Römern |
| Vom
Mittelalter bis zu den Medici |
| Von
den Medici bis zu Napoleon |
| Von
Napoleon bis zur heutigen Zeit |
Die
Museen
Archäologie
auf dem Meeresgrund |
Spuren der Etrusker findet man in den Graeberstaedten und
den Resten antiker Öfen, die zum Schmelzen von
Eisen dienten; Spuren der Römer
findet man auch
in der Erzgewinnung, aber sie entdeckten auch die Granitwerke
und begannen
mit dem Bau von Villen, Thermalbädern und Festungen,
um sich vor den
Angriffen der Piraten zu schützen. Im Mittelalter ergriff
die Seerepublik
Pisa von den Bodenschätzen Besitz; aber sie nützte
nicht nur die Rohstoffe
der Insel aus, sondern bereicherte die Inseln mit dem Bau
von romanischen
Kirchen, der uneinnehmbaren Festung von Marciana und der
Burg von Volterra,
zum Schutz von Bergen und Meeren. Die Entstehung von Portoferraio,
ein
Schmuckstück militärischer Urbanistik, geht auf
die Zeiten der Medici
zurück; dieser Ort wurde "Cosmopoli" genannt,
um den perfekten Einklang
zwischen Erde, Meer und den neuen Bauten zu unterstreichen.
Die Festung von
San Giacomo ist ein Zeugnis der spanischen Herrschaft im
Archipel, aber es
war Napoleon Bonaparte, der die elbanische Urbanistik stark
beeinflusst hat,
der in seiner 10-jährigen Permanenz auf der Insel zahlreiche
Brücken und
Strassen errichten ließ, die Erzgewinnung wieder in
Schwung brachte, die
Produktion steigerte und den Weinexport förderte. |
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