|
 |
ANDERE
INSEL |
|
 |
DIE
PORTALS |
|
 |
TAGEZEITUNGEN
und ZEITSCHRIFTEN |
|
 |
NÜTZLICHE
LINKS |
|
 |
NOT |
|
 |
DIE
REDAKTION |
|
|
 |
| |
| Die
Insel Capraia >> Gemeinde
von Capraia |
| Die
naturalistischen Wanderungen |
Trotz
ihres vulkanischen Ursprungs, der uns eine duerre und kahle
Natur
erahnen laesst, hat Capraia eine ungewoehnlich ueppige, vom
Wind geformte
Vegetation, und ist von Grasflaechen mit Margeriten bedeckt,
die man auf
zahlreichen ausgeschilderten Wegen entdecken kann. Die wahre "Koenigin" von
Capraia ist die duftende und stille mediterrane Macchia mit
ueber 650
verschiedenen, vor allem endemischen Pflanzenarten. Den Beschilderungen
folgend, erreichen Sie die wunderschoene Anhoehe Acciatore,
von wo Sie eine
herrliche Aussicht auf den Westkueste der Insel und auf Korsika
geniessen
koennen. Im Frühling wird dieses Gebiet zum "Spielplatz" der
Raben, die
zusammen mit den Moewen den Himmel mit Sturzfluegen durchziehen.
Derselbe
Weg fuehrt dann zum einzigen ewigen See des toskanischen
Archipels, dem Lago
Stagnone: ein wahres Paradies fuer alle Liebhaber der wilden
Flora und
Zufluchtsort fuer viele Arten von Zugvoegeln. Auf demselben
Weg erreichen
Sie dann die Gipfel des Monte Penne und des Monte Castello,
von wo Sie einen
herrlichen Blick auf die Cala del Vetriolo und die steil
ueber dem sauberen
Meer aufsteigenden Klippen haben. |
|
|
In einer Stunde erreicht man ueber vulkanische Felsen, die
das Wuchern der
Vegetation verhindern, die Piana dello Zenobito, wo die Koenigsmoewe
nistet:
nach einigen weiteren Schritten erreichen Sie die wunderschoene
Cala Rossa,
wo sich Ihnen ein einzigartiger Anblick bietet: Sie sind
in einem
Vulkankegel, wo die roten Farbtoene in dieser herrlichen
Natur einen
eindrucksvollen Farbeffekt hervorrufen. Hier nistet die korsische
Moewe,
Symbol des toskanischen Archipels: sie hat einen roten Schnabel
und ist
durch die zunehmende Anzahl von Koenigsmoewen (fruchtbaren
Eierraeuber)
bedroht, welche sich schon daran gewoehnt haben, sich in
den Muelldeponien
zu ernaehren. Niemand darf das Nisten und die Fortpflanzung
der korsischen
Moewe stoeren; aus diesem Grunde ist das Gebiet in den Monaten
Mai und Juni
fuer Besucher verboten: erst ab Juli kann man weitergehen,
um den Torre
dello Zenobito zu erreichen. Dank der reichhaltigen Vogelwelt
ist Capraia
die erste Insel gewesen, auf der die Lipu Birdwatchingkurse
organisierte: ab
1983 beherbergt die Insel jedes Jahr im Fruehling alle Vogelliebhaber,
die
sich mit dem Fernglas mitten in der dichten Vegetation auf
die Lauer legen,
um einige Voegel der Insel Capraia zu erspaehen. Ausser den "gruenen" Wegen
zur Erkundung des Inneren bietet Capraia auch eine reiche
Auswahl an"
blauen" Wegen, die auf Entdeckungstour der aussergewoehnlich
schoenen
Meeresgruende gehen, die eine ueppige und vielfaeltige Flora
und Fauna
beherbergen. Taucher koennen sich an Algen und Schwaemmen,
Purpurrosen und
Seerosen, Polypen, Seeigeln und Seezungen, aber auch an fliegenden
Fischen
und schwarzen Seebrassen erfreuen. Wer in die blauen Meerestiefen
vordringt,
kann mit Zahnbrassen, Gabelmakrelen, Muraenen, Brassen und
Goldbrassen
schwimmen und mit etwas Glueck auch auf einige Delphine und
Schwertfische
treffen. |
| |
| Photo
zur Verfügung gestellt von APT Arcipelago Toscano
und Mediaweb Srl |
|
|
 |
|