Es
ist Giglios bekanntester Badeort, eine lange sandige, goldene
Zunge,
umrahmt auf einer Seite von Felsauslaeufern der Klippe und
auf der anderen
von dem Turm der Medici. Das klare Wasser und der aus feinen
Quarzkoernern
bestehende Sand haben den Massentourismus angelockt und die
wunderschoene
natuerliche Landschaft ist teilweise von den neuen Wohnsiedlungen
veraendert
worden. Die Winde, die vom Sueden her wehen und die Bucht
von Campese
erreichen, locken auch viele Surf- und Segelfans an, waehrend
die Lage gen
Westen allen Romantikern unvergessliche Sonnenuntergaenge schenkt. |
Der Medici Turm, an einem Ende der Bucht von Campese, wurde
zwischen 1670
und 1705 als Schutz gegen die Piraten erbaut: der erhoehte
Eingang und die
vier Kanonen auf der Spitze des Gebaeudes schuetzen vor Feinden,
waehrend
die zwei grossen Wasserzisternen im Inneren, das Refektorium
und der
Schlafsaal den Einwohnern bei Belagerung Schutz und Unterkunft
boten. Man
kann noch heute die Ueberreste einer Pyritgrube besichtigen,
die bis zu den
60er Jahren in Betrieb war: der Kai und die Reste der Industrieanlage
liegen, wenn man am Ufer weitergeht, hinter der Klippe. Gerade
vor der
Kueste von Campese liegen die wenigen Reste eines etruskischen
Reliktes, das
von skrupellosen Tauchern 1961 gefunden und ausgeraubt wurde
- sie eigneten
sich auch einem kostbaren korinthischen Helm an. |