Die
engen, oft von Bögen überspannten Straßen,
Außentreppen als Zugang zu
den pittoresken Haeusern und malerische Aussichten innerhalb
des
mediceischen Mauerringes machen aus Giglio Catsello ein suggestives
Ziel von
einzigartiger Anziehungskraft. Den 400 m hoch gelegenen Ort
erreicht man
ueber eine schmale Strasse, die die maechtigen Mauern durchquert.
Noch heute
ist der Grund solcher Wehrmauern und der gesamten Struktur
deutlich zu
erkennen: man musste sich gegen die feindlichen Angriffe
vom Meer schuetzen,
und den wenigen zur Verfuegung stehenden Platz geschickt
fuer den Bau von
Haeusern nutzen. Leider konnte auch die grossartige, dem
Anschein nach
uneinnehmbare pisanische Festung die Piraten nicht abhalten,
die die Insel
bis zum 18. November 1799 mehrmals verwuesteten, als es einer
winzigen, aber
entschlossenen Schar stolzer Inselbewohner gelang, die tunesischen
Invasoren
in die Flucht zu schlagen. Von damals an ist in Giglio Castello
der 18.
November ein bedeutender Feiertag. Eine Besichtigung von
Giglio Castello
beginnt mit den Mauern, die heute die mediceische Struktur
zeigen, die der
Ort nach dem Wiederaufbau der ehemaligen pisanischen Struktur
angenommen
hat. |
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Von den zehn urspruenglichen Tuermen sind noch sieben erhalten,
sowie der
Eingang mit drei Toren, der heute den Hauptzugang des Ortes
ist. Nach der
tapferen Opposition der Einwohner gegen die Sarazen entschieden
die Medici,
eine grosse Zisterne mit einem Brunnen zu errichten, der
die
Wasserversorgung der Einwohner von Castello bei Belagerung
oder Duerre
sicherte: diese Zisterne ist innerhalb der Mauern noch zu
sehen. Die Kirche
von Giglio Castello bewahrt eine Reliquie von San Mamiliano,
der im Jahre
460 auf Montecristo gestorben ist, und eine schoene Basis
eines
Weihwasserbeckens, das aus einem korinthischen Kapitell aus
der Zeit von
Traiano besteht und aus einer roemischen Siedlung der Insel
stammt. Wenig
entfernt von Castello an der Strasse, die nach Pietrabona
fuehrt, befindet
sich das Tal Valle del Mulino (das Tal der Muehle), benannt
nach der
Wassermuehle, die die Ernte mahlen sollte: sie ist noch heute
zu
besichtigen. Alle Liebhaber eines guten Glas Weins sollten
die Gelegenheit
nicht versaeumen, einen der zahlreichen Keller von Castello
zu besuchen, wo
der strohgelbe und kraeftige Ansonaco erzeugt und gelagert
wird. |
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zur Verfügung gestellt von APT Arcipelago Toscano
und Mediaweb Srl |
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