Einziger
Hafen der Insel, von waldigen Anhoehen ueberragt und von
pittoresken Haeusern umgeben, die sich im Halbkreis ueber
dem Meer oeffnen:
das ist das von den Roemern erbaute Giglio Porto, welches
seit fast
zweitausend Jahren seinen urspruenglichen Aspekt bewahrt.
Am Ende des 18.
Jahrhundert wurde der kleine Hafen nach einer gewaltigen
Sturmflut voellig
erneuert und im selben Moment auch vergroessert. Der aelteste
Teil der
Ortschaft ist das Viertel um den kreisfoermigen Turm, wo
sich die Heuser der
wenigen Fischer und Soldaten befinden, die das ganze Jahr
ueber auf der
Insel wohnen. Der kreisfoermige Turm wurde 1596 auf Wunsch
des Grossherzogs
der Toskana Ferdinand I. errichtet, um das Bauwesen auf Giglio
neu zu
beleben und um eventuelle feindliche Schiffe zu sichten. |
|
|
Die sich noerdlich von Giglio Porto erstreckende Halbinsel
wird Lazzaretto
genannt und ist von einem ueppigen Pinienhain bedeckt: es
handelt sich um
einen wunderschoenen Aussichtspunkt, eine maechtige, mitten
im Gruenen der
Vegetation von Giglio gelegene Klippe, die steil ins Meer
abfaellt. Einen
Besuch wert ist auch die roemischen Villa, die sich die Familie
Domizi
Enobarbi als Wohnsitz erbaute und deren Ueberreste teilweise
im Meer
versunken sind. Die Liebhaber der Unterwasserchaeologie sollten
nicht
versaeumen, einen Tauchgang in den Gewaessern von Giglio
Porto zu
unternehmen, um das 1978 entdeckte roemische Wrack aus dem
2. Jahrhundert
n.C. aus der Naehe zu sehen. |
| |
| Photo
zur Verfügung gestellt von APT Arcipelago Toscano
und Mediaweb Srl |
|