Der
kleine auf 375 m gelegene Bergort Marciana ist eine antike
Siedlung, die
auf die roemische Zeit zurueckgeht. Empfehlenswert ist die
Fahrt entlang der
kurvenreichen Strasse inmitten von Kastanienhainen, die den
Berg
hinaufklettert, um von Marciana aus die herrliche Aussicht
auf Marciana
Marina und das kleine Dorf Poggio zu geniessen. Der Ort Marciana
entstand im
Mittelalter und wurde spaeter Sitz der Appiani, deren Residenz
noch heute
Besuchern offensteht und gut erhalten ist. Empfehlenswert
ist ein
gemaechlicher Bummel durch die engen Gassen von Marciana,
die herrliche
Blicke auf mit Blumen bepflanzte Balkons, Rundboegen und
die typischen
Haeuser an den Haengen des Huegels bieten. |
Das Treppensteigen ist anstrengend, aber wird mit pittoresken
Ecken und
einem atemberaubenden Panorama von den Plaetzen aus belohnt.
Marciana
bewahrt auch zahlreiche herrliche Kunst-, Geschichts- und
Architekturschaetze: einen Abstecher wert sind die Fortezza
Pisana,
Fluchtort fuer die Bewohner im Falle eines Angriffa der Sarazenen,
das
archaeologisches Museum im Palazzo Pretorio und die Kirche
San Lorenzo. An
der Fortezza Pisana beginnt der Weg, der in etwa einer Stunde
zu Fuss zum
Santuario della Madonna del Monte fuehrt, das man unbedingt
besuchen sollte.
Sehr schoen ist das Dorf Poggio, nur 3 Km. von Marciana entfernt:
inmitten
von Kastanienhainen sind hier die engen mittelalterlichen
Gassen (Autos
verboten) und Gebaeude noch intakt erhalten. In Poggio biegt
man beim
Friedhof in einen Feldweg, der in ca. 40 Minuten zur Einsiedelei
San Cerbone
fuehrt, waehrend ein mit Kastanienbaeumen gesaeumter Forstweg
die Touristen
zu den Quellen Napoleons bringt. Von Marciana fuehren zahlreiche
Wege alle
Naturliebhaber zur Entdeckung des Monte Capanne: der Berg
Monte Capanne ist
1000m hoch und somit der hoechste der Insel. Wenn Sie Reste
der Kaiserzeit
sehen moechten, sollten Sie den Weg entlang der Spitze Punta
della Zanca
einschlagen und zum Leuchtturm von Punta Polveraia hinabgehen.
Hier koennen
Sie den beruehmten Felsen sehen, der als "Stuhl Napoleons" bekannt
ist, von
dem der Kaiser angeblich sehnsuchtsvoll nach seinem schoenen
Korsika
hingeblickt haben soll. |