Die
Inseln des toskanischen Archipels sind echte Juwelen im
Meer und bilden
ein unglaubliches Ökosystem, reich an Tierarten und raren,
einzigartigen
Pflanzen. Eine Umgebung von wissenschaftlichem unschätzbarem
Wert, die aber
zart und gebrechlich ist und von den Besuchern vor allem Respekt
erfordert.
Die Präsenz des Menschen seit den Anfaengen hat auf
den Inseln
ausserordentlich wertvolle anthropologische, geschichtliche
und
kuenstlerische Spuren hinterlassen, die dem Archipel ist
sein typischstes
Merkmal verliehen haben: eine einzigartige Verbindung von
Natur und
Geschichte, die nur an wenigen Orten der Welt zu finden ist.
Aber der
Mensch, das Aufeinanderfolgen verschiedenster Kulturen und
die Notwendigkeit
der Errichtung wirtschaftlicher Betriebe zur Entwicklung
der Menschheit
haben auf dem herrlichen, aber zerbrechlichen Gebiet des
toskanischen
Archipels tiefe Wunden hinterlassen und die ursprüngliche
Flora und Fauna
verändert. Dieses
Gebiet ist Europas größter Unterwasserpark,
der 1989 mit dem Ziel
gegründet wurde, die bestehenden Ökosysteme zu
schützen,
einen Zufluchtsort
für Flora und Fauna zu bilden und ein Bindeglied zwischen
dem
korsischen-sardienischen Gebiet und der Halbinsel darzustellen.
Als Zuflucht
viler Tierarten, die hier auf der Durchreise Halt machen
und nisten, ist der
toskanische Archipel
der wichtigste faunische Korridor des ganzen
Mittelmeers. Mit seinen 60.000 Hektar geschütztem Wasser
und 18.000 Hektar
Landfläche ist das toskanische Archipel Europas einziger
Park, der nur aus
Inseln besteht, das größte Naturschutzgebiet in
den Meeren Europas. Die
Schutzmassnahmen können den biologischen Zeiger nicht
zurückdrehen und viele
laengst ausgestorbene Tier-und Pflanzenarten zurueckbringen,
aber man sollte
den Versuch nicht ungewagt lassen, alle Pflanzen und Tiere,
die noch auf den
Inseln sind zu schuetzen und deren Fortpflanzung zu garantieren.
Die Insel
Montecristo hat mehr Glück gehabt, denn bereits im Jahre
1971 wurde dieses
Gebiet zur biogenetischen Zone und der Zugang ist seitdem
nur Wissenschaftlern, Forschern
und einer kleiner Anzahl Touristen
erlaubt, die
nur mit Fuehrungen diese Insel besuchen dürfen. Auch
Pianosas Meer ist seit
1979 geschützt dank eines Marinereserats, das es Booten
nicht erlaubt, sich
der Kueste mehr als 1000 m zu naehern. Die Küste Gorgonas
ist ein Naturpark,
mit der Ausnahme des kleinen Hafens. Die beste Zeit, um dieses
Paradies
ungestoert genießen zu koennen, sind der touristenarme
Frühling und Herbst,
wenn man auf Segeltouren mit ein bisschen Glück sogar
Delphine antreffen
kann, die den Schiffen folgen. Diese Jahreszeiten sind geeignet
fuer
Trekkingtouren, die durch alte stillgelegte Bergwerke fuehren,
und um neue
Landschaften zu erforschen, um lange Ausritte zu Pferd oder
auf
dem Sattel eines Mountainbike zu wagen, um auf den steil
ueber dem Meer
abfallenden
Felsen Freeclimbing zu betreiben, um die Vögel am Himmel
zu beobachten, um
zu segeln, Kanu zu fahren oder zu surfen oder einfach in
die Wellen zu
tauchen auf der Suche nach dem echten Schatz der Insel -
den unbeschreiblichen Meeresgründen. Aber man könnte
auch im Himmel mit einem
Fallschirm fliegen, Golf spielen - auch für Anfänger,
die hier Lehrer und
Zentren finden - mit dem Kayak ein einzigartiges Abenteuer
erleben oder
vielleicht mit Pfeil und Bogen das Ziel treffen. Wenn Sie
einen Tag ganz dem
Sport oder der Natur widmen moechten, fragen Sie die lokalen
Reisebüros nach
weiteren Informationen und wählen Sie dann das genau
auf Sie abgestimmte
Programm.
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